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Geldanlagen

Was man als Anleger wissen sollte...

Im Bereich Geldanlagen gibt es heute fast unüberschaubar viele Finanzprodukte, die man allesamt im Einzelnen als Anleger kaum kennen kann. Daher ist es umso wichtiger, dass man zumindest mit den Grundlagen der gängigsten Geldanlagen vertraut ist.

Geldanlagen lassen sich nach vielen Kriterien unterscheiden und in bestimmte Gruppen einteilen. Dieses ist bereits bei den sehr gängigen Geldanlagen der Fall. Diese werden in der Praxis, zum Beispiel auch in einem Gespräch bezüglich einer Anlageberatung, zum Beispiel nach Sicherheit, Risiko, Rendite oder Verfügbarkeit unterschieden. Gerade der Aspekt der Sicherheit stellt natürlich für viele Anleger ein wichtiges Anlagekriterium dar, man sollte darüber hinaus aber auch die weiteren Konditionen der jeweiligen Geldanlage kennen und über einige Basisinformationen über das Produkt verfügen, damit man später keine „bösen Überraschungen“ erleben muss. Daher sollen im Folgenden die gängigsten Geldanlagen aufgeführt und auch etwas näher beleuchtet werden.

Sicherheit und Rendite - als Anleger gilt es, sich vorher gut zu informieren

Spareinlagen, Festgeld und Tagesgeldkonto

Diese drei Anlageformen kann man in dem Sinne in eine Gruppe eingliedern, weil es sich dabei um äußerst sichere Arten von festverzinslichen Geldanlagen handelt. Sowohl die Spareinlagen, als auch das Festgeld und das Tagesgeld sind in bestimmtem Umfang durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, sodass der Anleger innerhalb dieses Rahmens sein Kapital nicht verlieren kann. Neben dem Emittentenrisiko weisen die drei genannten Formen der Geldanlage keine weiteren Risiken auf, sodass sie als sehr sicher gelten. Diese hohe Sicherheit hat jedoch leider insofern einen Preis, als dass die Rendite im Vergleich zu vielen anderen Geldanlagen nicht sehr gut ist. Bei normalen Sparbüchern kann man derzeit (Stand November 2009) nicht mehr als 0,50 Prozent an Zinsen erwarten, bei Sondersparformen sind es zwischen 1,5 und 2,5 Prozent, die Tagesgeld- und Festgeldzinsen bewegen sich in einem Rahmen von maximal 3,50 Prozent. Bezüglich der Verfügbarkeit ist es so, dass das Kapital auf dem Tagesgeldkonto jederzeit verfügbar ist, auch ohne Kosten und Gebühren, beim Festgeld muss man sich an die vereinbarte Laufzeit handeln und bei Sparkonten sind Verfügungen in der Regel nur unter Zinsverlusten möglich.

Bundeswertpapiere

Zu den ebenfalls, besonders in Krisenzeiten, sehr häufig genutzten Geldanlagen zählen unter anderem auch die Bundeswertpapiere. Diese genau im Einzelnen zu beschreiben würde an dieser Stelle etwas zu weit führen, da es rund acht verschiedene Arten von Bundeswertpapieren gibt, die sich von den Konditionen her auch unterscheiden. Alle Bundeswertpapiere haben jedoch gemeinsam, dass diese ebenfalls sehr sicher sind, aber dementsprechend die Rendite eher gering ausfällt. Dieses trifft vor allen Dingen für die Bundeswertpapiere im kurzfristigen Anlagebereich zu, wie die Tagesanleihe des Bundes als Alternative zum Tagesgeld, welches von den Banken angeboten wird, oder auch für die Finanzierungsschätze des Bundes. Bezüglich der möglichen Anlagedauer stehen dem Anleger bei den Bundeswertpapieren aber auch Alternativen im mittel- und langfristigen Bereich zur Verfügung. Bekannte und oftmals genutzte Bundeswertpapiere sind hier beispielsweise die Bundesschatzbriefe, die Bundesobligationen oder die Bundesanleihen. Letztere können sogar Laufzeiten von 30 Jahren haben, sind für den Anleger allerdings in der Regel aufgrund der Handelbarkeit an der Börse jederzeit vorzeitig zu verkaufen.