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Tagesgeldzinsen

Die Tagesgeldzinsen als einzige Rendite

Neben vielen anderen Geldanlagen, bei denen man neben einer Verzinsung oder einer Dividende auch von möglichen Kursgewinnen profitieren kann, sind beim Tagesgeld die Zinsen der einzige Teil der Gesamtrendite. Daraus ergibt sich jedoch auch die hohe Sicherheit des Tagesgeldes als Anlage, da keine Kurs- und Währungsrisiken bestehen. Die Tagesgeldzinsen richten sich nach verschiedenen Faktoren, die man in interne und externe Faktoren einteilen kann. Der externe Faktor ist vor allen Dingen der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank, nach welchem sich im Grunde indirekt alle Zinsen richten, sowohl im Anlage- als auch im Kreditbereich. Während dieser externe Faktor für alle Tagesgeldanbieter gleichermaßen zutrifft, gibt es bei den internen Faktoren teilweise größere Unterschiede zwischen den einzelnen Banken. Zu den internen Faktoren zählt beispielsweise eine Zinsstaffelung, die sich an der Höhe der Anlagesumme ausrichtet oder auch die Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandskunden. Viele Banken richten den Zinssatz beim Tagesgeld also an der Anlagesumme aus. Allerdings gibt es bei den Tagesgeldzinsen hier insoweit eine Besonderheit, als dass es meistens für höhere Anlagesummen einen geringeren Zinssatz als für geringere Anlagesummen gibt “ also genau gegenteilig zum Festgeld. So erhält man bei der gleichen Bank mitunter für eine Anlagesumme von 20.000 Euro eine Verzinsung über eine Höhe von 2,00 Prozent, während die Tagesgeldzinsen bei 80.000 Euro nur noch 1,70 Prozent betragen.

Was beim Tagesgeldzinsen Vergleich zu beachten ist

Da der Tagesgeldzinsen Vergleich mittlerweile fast die einzige Möglichkeit geworden ist, wie man sich umfassend ohne größeren Zeitaufwand über die im Bereich Tagesgeld vorhandenen Angebote informieren kann, sollte man auf den Vergleich nicht verzichten, zumal dieser kostenlos durchführbar ist. Achten sollte man bei Vergleich vor allem auf drei wesentliche Faktoren, nämlich den Zinssatz und eventuell vorhandene Zinsstaffeln, auf die Höhe der Einlagensicherung und auf Sonderkonditionen, die Neukunden mitunter angeboten werden. Der Zinssatz spielt sicherlich die größte Rolle, denn der Tagesgeldzinsen Vergleich zielt darauf ab, dass man mit der Anlage eine möglichst hohe Rendite erzielen kann. Aber dennoch sollte zum Beispiel, gerade wenn der Anbieter aus dem Ausland stammt, die Einlagensicherung nicht vernachlässigt werden. Ganz besonders darauf achten sollten man immer, wenn man mehr als 50.000 Euro anlegen möchte, da die gesetzliche Einlagensicherung nur bis zu dieser Summe reicht.

Die Festgeldzinsen als Rendite beim Festgeldkonto

Auch beim Festgeld ist es wie bei Tagesgeldkonten , nämlich dass die Rendite ausschließlich aus den Zinsen besteht, die man als Anleger für das angelegte Kapital bekommt. Im Gegensatz zum Tagesgeld, bei welchem die Zinsen variabel sind, stehen die Festgeldzinsen während der gesamten Dauer der Anlagelaufzeit fest. Auch die Festgeldzinsen orientieren sich am Leitzinssatz und zudem berücksichtigt jede Bank noch ihre internen Faktoren, die letztendlich zur Festsetzung des Zinssatzes führen. Beim Festgeld ist es im Gegensatz zum Tagesgeldkonto allerdings so, dass der jeweilige Zinssatz fast immer mit der Höhe der Anlagesumme steigt. Gleiches gilt auch für die Dauer der Festlegung, denn für eine Laufzeit von beispielsweise vier Jahren erhält der Anleger einen deutlich höheren Zinssatz als für drei Monate Anlagedauer.

Die Tagesgeldzinsen der Sparkasse

Bei einem Vergleich wird man häufiger feststellen, dass vor allen Dingen die Direktbanken sehr attraktive Zinsen im Tagesgeldbereich anbieten können. Auch die ausländischen Banken heben sich in der letzten Zeit durch vergleichsweise gute Tagesgeldzinsen hervor. Schaut man sich jedoch die Zinsen bei den Filialbanken an, zum Beispiel die Tagesgeldzinsen der Sparkasse, so sind diese vom Zinssatz her meistens maximal im Mittelfeld anzutreffen. Allerdings sollte man als Kunde beachten, dass jede Sparkasse individuell ihren eigenen Zinssatz festlegen kann. Es kann also sein, dass die Sparkasse Hamburg Tagesgeldzinsen in Höhe von zwei Prozent anbietet, während der Zinssatz bei der Sparkasse München nur bei 1,20 Prozent liegt.