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Tagesgeldrechner
Den Tagesgeldrechner zur Berechnung der Zinsen nutzen
Einen Tagesgeldrechner kann man auf zwei verschiedene Arten nutzen. Zum einen ist es möglich, die verschiedenen Angebote mit diesem Rechner vergleichen zu lassen. Auf der anderen Seite dient ein Tagesgeldrechner natürlich auch dazu, dass man sich die Zinsen ausrechnen kann, die man für die Nutzung des Tagesgeldes für eine bestimmte Anlagesumme erhält. Bei etwas umfangreicher ausgestatteten Rechnern lassen sich sogar die Zinsgutschriften mit einbinden, sodass es hier auch möglich ist, sich die im Jahre anfallenden Zinseszinsen ausrechnen zu lassen. Vom Grundaufbau her funktionieren alle Tagesgeldrechner zunächst einmal einheitlich. Bezogen auf die reine Rechenfunktion muss der Nutzer lediglich die Anlagesumme und den Zinssatz eingeben, sodass die Zinssumme pro Jahr berechnet werden kann. Zu bedenken ist dabei selbstverständlich, dass es sich nur um eine voraussichtliche Rechnung handelt, da sich der Zinssatz beim Tagesgeld natürlich im Laufe eines Jahres in die eine oder andere Richtung ändern kann. Ist der Tagesgeldrechner zudem mit einer Rechenfunktion für die Zinseszinsen ausgestattet, so kann man neben der Anlagesumme und dem Zinssatz auch noch die Frequenz eingeben, in welchem Rhythmus die Kapitalisierung der Zinsen erfolgt. In der Regel ist das quartalsweise oder einmal im Jahr (dann gibt es praktisch keinen Zinseszinseffekt), manche Banken schreiben die Zinsen jedoch auch monatlich gut. Den Tagesgeldrechner zum Vergleich nutzen
Wie bereits kurz erwähnt, kann der Tagesgeldrechner nicht nur als reiner Rechner genutzt werden, sondern auch als Vergleichsrechner, mit dem man Angebote anschauen und nach verschiedenen Kriterien miteinander vergleichen lassen kann. Der Tagesgeldrechner ist heute fast zwingend notwendig, wenn man sich als Anleger für das beste Angebot entscheiden möchte, da mehr als 50 Banken hierzulande ein Tagesgeldkonto anbieten. Möchte man auch noch die diversen Sparkassen und Volksbanken berücksichtigen, ist das im Grunde kaum noch möglich. Verglichen werden mit der Hilfe eines Tagesgeldrechners vor allem die Zinssätze der Banken, welche der Anleger für die Einlage auf dem Tagesgeldkonto erhält. Allerdings werden die Vergleichskriterien immer mehr ausgeweitet, sodass auch die Einlagensicherung oder die Frequenz der Zinsgutschrift verglichen werden kann. Man sollte jedoch inzwischen nicht mehr wahllos einen Vergleichsrechner nutzen, sondern um ein ideales Ergebnis zu erhalten muss man im Grunde bereits die Vergleichsrechner vergleichen. Denn sinnvoll ist die Nutzung nur dann, wenn die im Rechner hinterlegten Daten zum einen aktuell sind, und zum anderen auch eine möglichst große Anzahl an Anbietern in dem Vergleich mit berücksichtigt werden kann. Das Tagesgeldkonto und seine Konditionen
Auch wenn die Anleger beim Tagesgeldkonto in erster Linie die Zinssätze vergleichen, so gibt es noch deutlich mehr Konditionen beim Tagesgeldkonto zu berücksichtigen. Diese Konditionen können auch in einem "übergreifenden" Vergleich von Bedeutung sein, wenn man also das Anlageprodukt Tagesgeld mit anderen Alternativen, wie zum Beispiel Fonds oder Renten, vergleicht. Zum Bereich Zinsen und Zinssatz zählt beispielsweise auch die Frequenz, in welcher die Zinsen kapitalisiert werden, da sich daraus der Zinseszinseffekt ergibt. Eine Mindest- und Maximalanlagesumme ist im Grunde nicht zu berücksichtigen beim Vergleich, da man meistens ohne Einschränkung jede Summe anlegen kann. Eine im übergreifenden Vergleich wichtige Kondition beim Tagesgeldkonto ist die bereits als selbstverständlich angesehene Gebührenfreiheit. Diese kostenlose Nutzung des Tagesgeldkontos sollte man jedoch nicht vergessen, denn bei einem Fonds fallen zum Beispiel Ausgabeaufschläge und eine Managementgebühr an, welche die Rendite vermindern. Eine wichtige Kondition im internen Vergleich zwischen den Tagesgeldkonten ist wiederum die Höhe, in welcher die Tagesgeldeinlagen durch die Einlagensicherung geschützt sind. Fast jede Bank gibt mittlerweile an, in welchem Rahmen neben der gesetzlichen Einlagensicherung zusätzlich auch noch eine private Einlagensicherung vorhanden ist.