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Hamburg - Donnerstag, 12.01.2012Anlagen im Krisen-Check: Aktien
An den Aktienmärkten gibt es zur Zeit heftige Turbulenzen, die vor allen Dingen durch die Euro-Krise bestimmt sind. Aufgrund dessen fragen sich derzeit sehr viele Anleger, ob ein Investment in Aktien überhaupt noch sinnvoll ist, oder ob man sich generell nach einer anderen Anlage umschauen sollte. Was spricht also für und gegen Aktien – der aktuelle Krisen-Check.Veränderungen von fünf Prozent sind heute beim DAX keine Seltenheit mehr, während noch vor gut zehn Jahren fast schon bei einem Kursrutsch von mehr als zwei Prozent an einem Tag von einem Crash gesprochen wurde. Insgesamt sind die Aktienmärkte derzeit sehr volatil, es gibt bei den Kursen also große Schwankungsbreiten. Dennoch kann man keinesfalls grundsätzlich sagen, dass Aktien jetzt plötzlich eine schlechte Geldanlage wären und man unbedingt in andere Anlagen wechseln sollte, wie zum Beispiel in Gold. Denn vom Grundprinzip her sind Aktien nach wie vor auf eine längere Sicht betrachtet nicht nur eine ertragreiche, sondern durchaus auch eine relativ sichere Anlageform – wenn man von einem Anlagehorizont von zehn Jahren und mehr ausgeht. Das „Problem“ besteht allerdings darin, dass viele Anleger das Investment in Aktien immer noch eher als Spekulation und nicht als eine langfristige Geldanlage betrachten. Und wenn man natürlich mehr oder weniger „gezwungen“ ist, sein Kapital spätestens nach einem oder zwei Jahren wieder zu liquidieren, denn können selbstverständlich beim Aktieninvestment auch Verluste entstehen.
Die Situation vieler deutscher Aktien stellt sich derzeit so dar, dass die Aktien vieler solider und bekannter Unternehmen aktuell unterbewertet sind. Wenn man langfristig orientiert ist, dann sprechen zur Zeit sehr viele Experten von einem idealen Zeitpunkt, um neu in Aktien zu investieren oder seine Positionen aufzustocken. Daher ist die Empfehlung jetzt auf jeden Fall alle Aktien zu verkaufen sicherlich komplett falsch. Denn auch wenn viele Anleger nervös sind und teilweise auch Panik an den Börsen herrscht, so hat die Aktie als Geldanlage an sich weder an Attraktivität noch an Substanz verloren.
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