Wählen Sie Ihren Vergleich:
Nachrichten
Hamburg - Sonntag, 30.10.2011 Mit Kapitalschutz in die Rohstoffe-investieren
Der Rohstoff-Boom der letzten Jahre hat durchaus einen fundamentalen und nicht nur eine spekulativen Grund. Und zwar sind die gestiegenen Rohstoffpreise zu einem großen Teil der stark gestiegenen Nachfrage seitens der Schwellenländer geschuldet. Nach wie vor wächst deren Bedarf, sodass die Aussichten relativ gut sind, dass die Preise weiter steigen könnten.
Profitieren können von steigenden Rohstoffpreisen vor allem die Anleger, wenn sie dann in Rohstoffe investiert sind. Möglich ist das zum Beispiel mit einer relativ neuen Rohstoffanleihe, die von der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs emittiert wurde und deren WKN GS5J93 lautet. Die Anleihe ist sowohl währungs- als auch kapitalgeschützt, natürlich nur auf das Fälligkeitsdatum hin bezogen. Durch den Erwerb der Goldman Sachs Anleihe investiert der Anleger indirekt in die Rohstoffe Mais, Kupfer, Baumwolle und Öl. Diese vier Rohstoffe haben im zugrunde liegenden Basket einen Anteil von jeweils 25 Prozent. Am Ende der Laufzeit der Anleihe, die ab Emission fünf Jahre beträgt, ist das Kapital des Anlegers geschützt. Ein Emittentenrisiko gibt es jedoch auch bei dieser Anleihe zu beachten. Was die spätere Rückzahlung der Rohstoffanleihe betrifft, so ist der jeweils nächstfällige Kontrakt (finaler Bewertungstag) entscheidend. Positiv ist für die Anleger, dass sie zu 100 Prozent an der möglichen positiven Entwicklung des Rohstoffkorbes teilnehmen können, es existiert also kein Cap. Allerdings legt Goldman Sachs die endgültige Partizipationsquote erst am so genannten Festlegungstag fest, sodass sich diese auch im Bereich von unter 100 Prozent befinden kann. Ein Niveau von unter 90 Prozent schließt der Emittent jedoch mit größerer Wahrscheinlichkeit aus. Wer die Anleihe kaufen möchte, der sollte den Ausgabeaufschlag von einem Prozent und die Vertriebsprovision von maximal drei Prozent beachten.