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Hamburg - Donnerstag, 13.10.2011 Geld in Form von Versicherungen anlegen
Geld in Form von Versicherungen anzulegen ist immer noch sehr beliebt bei deutschen Anlegern. Einer der Gründe dafür liegt darin, dass man das Kapital dort gut aufgehoben glaubt. In den vergangenen Jahren hat dieses Vertrauen allerdings ein wenig gelitten.
Kapitallebensversicherungen sind in den letzten Jahren etwas in die Kritik geraten, da zum einen von den Versicherungsgesellschaften nur geringe Renditen erzielt wurden und zum anderen hat man bei Immobilieninvestitionen die Anlageobjekte mit zu geringem Wert in den Büchern geführt. Eine Kapitallebensversicherung zahlt zum Vertragsende einen bei Vertragsabschluss festgelegten Betrag, zuzüglich einer Überschussbeteiligung sowie einem Garantiezins. Die Höhe der Überschussbeteiligung hängt stark davon ab, wie die Versicherungsgesellschaft mit dem eingesetzten Kapital wirtschaftet. Um übermäßige Spekulationen mit den Geldern der Anleger zu vermeiden, sind risikoreiche Geldanlagen bei dieser Anlageform für die Versicherungen verboten. Bei der Kapitallebensversicherung kann der Versicherungsnehmer bei Fälligkeit entscheiden, ob er eine einmalige Auszahlung oder eine Rente wünscht. Bei der Entscheidung für eine Rente wird monatlich, bis ans Lebensende, ein fester Betrag ausgezahlt. Während die Kapitallebensversicherung eine lange Tradition bei deutschen Anlegern hat, ist die fondsgebundene Lebensversicherung noch relativ neu. Im Unterschied zu einer Kapitallebensversicherung werden die Einzahlungen der Versicherten bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung ausschließlich in Geldmarkt-, Immobilien- oder Investmentfonds angelegt. Bei dieser Anlageform ist die Verzinsung in der Regel erheblich attraktiver, schwerer vorherzusagen und auch risikoreicher. Die Tatsache, dass diese Geldanlage unter anderem auch in Immobilien erfolgt, gibt aber dennoch wieder eine gewisse Sicherheit. Immobilien können auf mittlere Sicht erhebliche Wertsteigerungen vorweisen. Dadurch schützen Sie das Kapital wie bei einer eigenen Immobilie, welche Sie in der Regel noch durch eine Feuerversicherung und eine Wohngebäudeversicherung absichern. Beide Versicherungsarten, sowohl die Wohngebaeudeversicherung als auch die Feuerversicherung, sollten Sie ohnehin unbedingt bei eigenem Immobilienbesitz abschließen.