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Hamburg - Dienstag, 20.09.2011 Schwacher Monat an den Börsen Asiens
Nicht nur der DAX verzeichneten in den letzten Wochen teilweise dramatische Tagesverluste, sondern auch andere Börsenplätze verzeichneten weltweit größere Verluste. Besonders betroffen waren vor allem einige asiatische Bösen, wie zum Beispiel die Börse in Tokio.
Im August verzeichneten die Märkte in Asien von den Aktienkursen her den schwächsten Monat sein etwa einem Jahr. Auch wenn die Märkte in Hongkong, Tokio und Taiwan an den letzten zwei Handelstagen im August Gewinne verzeichnen konnten, die vor allen Dingen auf die Käufe der so genannten Schnäppchenjäger zurückzuführen sind, so war der August insgesamt dennoch ein schlechter Monat für die asiatischen Börsen. Der Nikkei-Index notierte zum Monatsende zum Beispiel mit rund 8.940 Punkten unter der Marke von 9.000 Punkten. Trotz der allgemein negativen Kursentwicklung gab es noch einige Werte, die besonders zu leiden hatten, teilweise auch unter Gewinnmitnahmen. Dazu gehörte zum Beispiel Aozora Bank, deren Aktien fast zehn Prozent an Wert verloren, obwohl aufgrund von Übernahmegerüchten Tage zuvor Kursgewinne von fast 15 Prozent Prozent verbucht worden konnten. Wie allgemein derzeit der Fall, so fragen sich die Anleger auch bezüglich der asiatischen Börsen, wie die Entwicklung weitergehen könnte. Besonders Japan ist hier ein echtes Sorgenkind, denn schon seit Jahren sagen einige Analysten immer wieder voraus, das der Nikkei nun endlich den Turnaround schaffen müsste, aber immer wieder werden die Erwartungen enttäuscht. Wenn man bedenkt, dass der Nikkei Index schon einmal bei fast 40.000 Punkten notierte, ist die Hoffnung zwar verständlich, aber die Realität sieht leider schon lange anderes aus. Überträgt man den aktuellen und den damaligen Höchstkurs einmal auf den DAX, so würde der DAX heute nicht bei etwa 5.500, sondern nur bei rund 2.300 Punkten notieren, nämlich ein Viertel seines Allzeithochs. Wer derzeit in Asien investieren möchte, der sollte sich vor allem auf die „kleineren“ Länder konzentrieren, denen aber sehr viel Wachstumspotenzial vorher gesagt wird, wie etwa Taiwan, Singapur oder Indonesien.