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Hamburg - Mittwoch, 31.08.2011 Per Zertifikat in Schwellenländer investieren
Die Schwellenländer können schon seit einiger Zeit in nahezu allen Finanzbereichen gegenüber den „alteingesessenen“ Industrienationen punkten. So sind sowohl Staatsanleihen als auch Aktien und Fonds aus dem Segment Emerging Market besonders gefragt. Auch über Zertifikate ist es möglich, als Anleger von den teilweise sehr guten Aussichten in den Schwellenländern zu profitieren.
So hat vor kurzer Zeit zum Beispiel die HypoVereinsbank onemarkets einige neue Openend-Zertifikate mit Fokus auf den Solactive-BRIC-Index emittiert. Insgesamt stehen neun neue Zertifikate zur Verfügung, von denen sich acht auf bestimmte Sektorenindizes und ein Zertifikat auf den genannten Gesamtindex konzentrieren. Das Zertifikat bildet jeweils unterschiedliche Kursindizes ab, die als Basis Aktienwerte aus den Ländern Russland, Indien, China und Brasilien haben. Der Solactive-BRIC Index beinhaltet rund 200 Aktien aus den genannten Staaten. Jeder der acht Sektorenindizes hat dabei eine Gewichtung von 12,5 Prozent im Gesamtindex. Angepasst wird der Index jeweils im Juli und im Januar eines Jahres und es handelt sich um einen Performanceindex, der in Euro berechnet wird. Die achte Sektorenindizes haben die Branchen Technologie, Rohstoffe, (Tele-)Kommunikation, Konsum, Energieunternehmen, Versorgung, Industrie und Finanzdienstleistungen als Basis. In jedem dieser einzelnen Sektorenindizes werden die Kursentwicklungen der Aktien der maximal 25 größten Unternehmen aus dem jeweiligen Sektor abgebildet. Die Unternehmen müssen ihren Hauptsitz allerdings in einem der vier BRIC-Staaten haben. Für die Zertifikate wird eine Gebühr von insgesamt einem Prozent pro Jahr fällig, wovon der größte Teil (0,82 Prozent) die zu zahlende Managementgebühr ist. Insgesamt betrachtet stellen diese Zertifikate jedenfalls eine gute Möglichkeit dar, in die führenden Unternehmen der BRIC-Staaten zu investieren.