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Hamburg - Mittwoch, 24.08.2011

In welche Zertifikate investiert der deutsche Anleger?

Schon einige Jahre zählen die Zertifikate zu den beliebten Anlageprodukten der deutschen Anleger. Vor allem der geringe Kapitaleinsatz und die große Auswahl an Basisprodukten wird von vielen Anlegern im Zertifikatebereich geschätzt. Doch in welche Basiswerte investieren die Anleger eigentlich über Zertifikate am häufigsten?

Welche Zertifikate haben die deutschen Anleger am häufigsten im Depot bzw. welche Basiswerte erzielen das größte Volumen an Zertifikaten? In der Statistik der Börse in Stuttgart liegen zum Beispiel Zertifikate auf dem 15. Platz, welche die RWE-Aktien als Basiswert haben. Vom Monat Januar bis zum Mai wurden diese Zertifikate im Auftragsvolumen von rund 240 Millionen Euro gehandelt. Platz Zehn dieser Beliebtheitsliste nehmen Zertifikate mit Basis Brent-Öl ein, also bereits recht spekulative Produkte. Für mehr als 310 Millionen Euro kauften Anleger diese Zertifikate, meistens in Form der Knock-Out und Partizipationszertifikate, in den ersten fünf Monaten des Jahres 2011. Auf den Plätzen Neun bis Sechs folgen vor allen Dingen Zertifikate, welche DAX-Aktien als Basiswert haben, wie zum Beispiel BASF, Daimler, Siemens und Allianz. Auf dem fünften Platz befinden sich dann mit einem gehandelten Volumen von rund 540 Millionen Euro Zertifikate mit dem Basiswert Gold. Platz Vier nehmen wiederum Zertifikate mit einem DAX-Wert als Basiswert an, nämlich die Aktien der Deutschen Bank AG. Auf dem dritten Platz der in Stuttgart vom Volumen her am meisten gehandelten Zertifikate liegen die so genannten „Silber-Zertifikate“ mit einem Volumen von rund 816 Millionen Euro. Den zweiten Platz nehmen mit einem Auftragsvolumen von knapp zwei Milliarden Euro die Euro Stoxx 50-Zertifikate ein und Platz Eins wird „natürlich“ von den DAX-Zertifikaten belegt. Mehr als sechs Milliarden Euro betrug das Auftragsvolumen hier zwischen Januar und Mai an der Börse in Stuttgart.