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Hamburg - Dienstag, 16.08.2011

Mit dem Index-Zertifikat in die Türkei investieren

Die Türkei gilt nach wie vor bei nicht wenigen Finanz- und Anlageexperten als ein Geheimfavorit, was die Börsen mit dem weltweit höchsten Kurspotenzial betrifft. Selbst wenn die Türkei bei weitem nicht so oft wie etwa China, Russland oder Indien als Länder aus der Sparte Emerging-Marktes genannt wird, so gibt es dennoch gute Gründe, die ein Investment in die Türkei erfolgreich werden lassen könnten.

Positiv sehen viele Experten die Situation der Börse in Istanbul vor allem auch deshalb, weil viele Bluechips dort nach wie vor recht günstig bewertet sind, auch wenn die Kurse in den letzten Jahren schon deutlich gestiegen sind. Zudem gehen nicht wenige Analysten und Marktbeobachter davon aus, dass die Rating-Agenturen die Türkei im Gegensatz zu den vielen Abwertungen europäischer Staaten durchaus besser als bisher bewerten könnten, was für die Börse voraussichtlich einen weiteren Schub bedeuten würde. Negativ ist allerdings die Tatsache, dass die Banken eine sehr hohe Gewichtung an der Börse haben, was schon zu relativ starken Schwankungen führte und immer wieder führen kann. Das Investment in der Türkei ist demnach vorrangig etwas für relativ risikofreudige Anleger. Ferner spricht das gute Wirtschaftswachstum in der Türkei genauso für ein Investment, wie die vergleichsweise geringe Kreditbelastung der Unternehmen und Haushalte. Diese beträgt weniger als 50 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, während es zum Beispiel in Deutschland rund 120 Prozent sind. Wer auf relativ breiter Front in den türkischen Aktienmarkt investieren möchte, der kann dies beispielsweise mit einem Indexzertifikat tun. So gibt es zum Beispiel ein von der Deutschen Bank emittiertes Indexzertifikat auf den ISE National 30 Index, welches die Kennnummer DB0AMD hat.