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Hamburg - Dienstag, 19.07.2011 Mit Zertifikaten in der Mongolei investieren
Die Emerging Markets Länder aus der „zweiten Reihe“ gewinnen derzeit immer mehr an Bedeutung, so zum Beispiel schon seit Monaten die Mongolei. Auch die beiden Banken Societe Generale und RBS haben diesen Trend erkannt und kürzlich ein Zertifikat mit dieser Basis emittiert.
Für die Mongolei spricht vor allem das reichhaltige Vorkommen von Rohstoffen im Land, wie zum Beispiel Kohle, Zink, Kupfer oder auch Gold. Bislang war es für private Anleger allerdings noch nicht möglich, auf direktem Wege in die Entwicklung in der Mongolei zu investieren, zum Beispiel durch den Erwerb mongolischer Aktienwerte. Jetzt aber gibt es zumindest die Möglichkeit, über zwei Zertifikate in die Mongolei zu investieren, die von der RBS (Royal Bank of Scotland) und der französischen Societe Generale emittiert worden sind. Das Zertifikat der Societe Generale, erhältlich unter der WKN SG1924, hat den Solactive-Mongolia-Index als Basis. Dieser Index beinhaltet zur zeit zehn Unternehmen, die im Bereich Rohstoffe tätig sind und entweder in der Mongolei ihren Hauptfirmensitz oder den Schwerpunkt ihres Umsatzes dort haben. Die Gewichtung dieses Index wird anhand der jeweiligen Kapitalisierung der Aktien am Markt vorgenommen, wobei keine Aktie mehr als 15 Prozent des Index ausmachen darf. Die Management-Gebühr für dieses Mongolei-Zertifikat der Societe Generale beträgt ein Prozent. Auch das von der RBS emittierte Zertifikat, erhältlich unter der WKN AA3ACK, ist auf den Reichtum an Rohstoffen in der Mongolei ausgerichtet. Basis ist der Mongolia Opportunities TR Index. Auch hier erfolgt die Gewichtung auf der Grundlage der Marktkapitalisierung, wobei zukünftig auch Firmen außerhalb des Rohstoff-Sektors aufgenommen werden dürfen. Auch bei diesem Zertifikat der RBS beträgt die Managementgebühr ein Prozent pro Jahr.