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Hamburg - Donnerstag, 14.07.2011

Kapitalschutz mit Morgan Stanley

Kapitalschutz ist vielen Anlegern derzeit sehr wichtig, sodass auch die Emittenten der Zertifikate immer öfter ein so genanntes Kapitalschutz-Zertifikat an den Markt bringen. Aktuell ist das unter anderem auch bei der amerikanischen Bank Morgan Stanley wieder einmal der Fall.

Die bekannte Investmentbank aus den USA hat gerade ein solches Kapitalschutz-Zertifikat mit dem Namen Europa Protect als Anleihe emittiert, deren Basis der  EURO STOXX 50 Index ist. Das Produkt ist unter der Kennnummer MS0AAX zu erhalten. Es handelt sich hier um ein Zertifikat mit begrenzter Laufzeit, die am 12. Mai in fünf Jahren, also im Jahre 2016, endet. Der Vorteil für den Anleger besteht nun darin, dass es auf dieses Laufzeitende hin bezogen eine Garantie des Emittenten gibt, dass das investierte Kapital auch dann erhalten bleibt, wenn sich der  EURO STOXX 50 Index negativ entwickelt haben sollte. Diese Kapitalgarantie gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Basiswert, also der  EURO STOXX 50 Aktienindex, während des so genannten Beobachtungszeitraumes nie mehr als 40 Prozent an Wert verliert. Denn rutsch der Wert auf weniger als 60 Prozent des Basispreises ab, nimmt der Anleger dann zukünftig voll an den Verlusten teil. Sollten durch einen Anstieg des Aktienindex Kursgewinne entstehen, so nimmt der Anleger an diesen in vollem Umfang teil, es existiert bei diesem Kapitalschutz-Zertifikat von Morgan Stanley also kein Cap. Selbstverständlich gibt es aber ein Emittentenrisiko, welches man bei jeder Art von Anleihe oder Zertifikat vorfindet. Nach Ansicht von Standard & Poor's ist dieses Emittentenrisiko derzeit allerdings vergleichsweise gering, da Morgan Stanley aktuell mit der Note A bewertet wird. Der Ausgabeaufschlag liegt bei moderaten 0,5 Prozent.