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Hamburg - Freitag, 08.07.2011 Die schwächsten Aktienwerte im ersten Halbjahr
Seit Beginn des Jahres konnte der DAX während des ersten Halbjahres ein Plus von etwa sechs Prozent erreichen. Bei einzelnen Aktienwerten konnten die Anleger jedoch deutlich höhere Gewinne erzielen – aber auch deutliche Verluste mussten hingenommen werden. Wer sind die schwächsten Aktienwerte im ersten Halbjahr 2011?
Einer der Kursverlierer im ersten Halbjahr ist die Gagfah AG. Vor allem die Ermittlungen der BaFin gegen den Vorstandschef haben sicherlich zum deutlichen Kursverlust beigetragen. Rund 25 Prozent verlor die Aktie des Wohnungsunternehmens seit Beginn des Jahres. Ebenfalls enttäuscht werden die Inhaber von Praktiker-Aktien sein, denn die Aktien der bekannten Baumarktkette verloren rund 26,5 Prozent an Wert. Einige Analysten sind allerdings der Meinung, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um in die Aktien von Praktiker zu investieren. Noch etwas höhere Verluste mussten die Aktionäre der Phoenix Solar AG hinnehmen, denn seit Beginn 2011 verloren die Aktien rund 27,6 Prozent ihres Kurswertes. Vor allem der hohen Preisdruck im Solarbereich wird für die negative Stimmung verantwortlich gemacht. Mehr als 30 Prozent verloren die Aktien des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck in den vergangenen sechs Monaten an Wert, nämlich rund 32 Prozent. Den zweiten Platz der „Flop-Liste“, was die Kursentwicklung der deutschen Aktien aus dem Bereich DAX und MDAX betrifft, nehmen die Aktien der Commerzbank ein. Knapp 34 Prozent verloren die Aktien seit Januar 2011 an Wert. Nahe an die 50-Prozent Grenze „schafften“ es die Aktien eines weiteren Solarunternehmens, nämlich die Aktien von Q-Cells. Etwas mehr als 46 Prozent betrug der Kursverlust der Aktien zwischen Anfang Januar und Ende Juni 2011.