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Hamburg - Freitag, 24.06.2011

Geldanlage Erneuerbare Energien

Ganz klein fing's in den siebzigern an, heute sind die Erneuerbaren Energien eine Multi Milliarden Euro Industrie mit 2010 370 000 sicheren dauerhaften Arbeitsplätzen in Deutschland und in der ganzen Welt stark wachsend. Nach der Katastrophe von Fukushima sind die erneuerbaren noch interessanter geworden. Der Begriff Erneuerbare Energien entstand, als es notwendig wurde, neue Techniken zu entwickeln und sie gegen die damals konventionellen Energieträger Kohle, Erdgas, Erdöl und Atom abzugrenzen. Diese Energiearten sind endlich, das heisst, sie sind irgendwann verbraucht. Ausserdem sind Erschliessung und Nutzung dieser Energien mit ganz üblen Umweltzerstörungen verbunden.

Verseuchung der Erde

Denken wir nur an die gigantische Ölpest im Golf von Mexiko, die vielen Tankerunfälle, die unglaublichen Mengen an Kohlendioxid, die bei Öl- und Gasverbrennung entstehen und das Erdklima weiter aufheizen. Ganz besonders tückisch ist der Abbau von Uran in riesigen Tagebauminen z.B. in Australien. Hier werden radioaktive Stoffe, Stäube grosszügig in der Umgebung verteilt. Das finden heute immer mehr Menschen unverantwortlich, sind doch Radionuklide (radioaktive Stoffe) heimtückisch und führen erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten zu Krebs. Dann sind die Verursacher nicht mehr haftbar zu machen.

Sauber, umweltfreundlich, sympatisch

Ganz anders die Erneuerbaren Energien. Sie stehen für alle Zeiten in unendlichen Mengen zur Verfügung und bei ihrer Nutzung entstehen in keiner Weise giftige Abfälle, Abgase, CO2, Umweltgifte oder gar Atommüll. Ausserdem kosten erneuerbare Energien nichts, deshalb laufen die Anlagen nach der Amortisationszeit mit äusserst geringen Betriebskosten. Fachleute nennen drei Arten erneuerbarer Energie: Sonne, Geothermie und Gezeiten. Direkte Energiearten der Sonne sind elektrischer Strom aus Photovoltaik (PV) und Wärme aus solarthermischen Anlagen. Indirekte Energiearten der Sonne sind Winde, diese entstehen durch Sonneneinstrahlung, Fliesswasser, das sind Regenwasser aus Wolken und scgliesslich auch die so genannte Biomasse, auch biogene Rohstoffe, wie Pflanzen, Bäume, Getreide usw. Geothermie ist Erdwärme. Sie entsteht einerseits oberflächennah durch Sonneneinstrahlung. Oberflächennahe Geothermie ist also eigentlich auch Sonnenenergie. Aus tieferen Erdschichten wird Wärmeenergie entnommen, die aus dem heissen Erdinneren stammt und je nach geologischen Gegebenheiten durch Gesteinsschichten oder Wasserströme nach oben transportiert wird. Schliesslich die Gezeiten. An Orten mit starkem Tidenhub (grosse Wasserpegelunterschiede), z.B. Englischer Kanal, Irische See, kann die Kraft des fliessenden Wassers zur Stromgewinnung genutzt werden.

Geld anlegen in Erneuerbare Energien

Geldanlagen in Erneuerbare Energien sind aus verschiedenen Gründen sicher und lukrativ. Zum einen garantiert das Erneuerbare Energien Gesetz auf 20 Jahre einen rentablen Betrieb, zum anderen produzieren Anlagen für Erneuerbare Energie betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich realen Mehrwert und keine spekulativen Risiken. Der Zuwachs an erneuerbaren Energien ist gewaltig, kein anderer Wirtschaftsbereich hat ein derartiges Wachstum. Hier haben wir einen echten Hype, einen Megatrend, der uns noch lange erfreuen wird. Autor/Inhalt: Michael Abelbeck