Wählen Sie Ihren Vergleich:
Nachrichten
Hamburg - Mittwoch, 01.06.2011 Deutschland vollzieht den Atomausstieg
Die schwarz-gelbe Koalition hat mit einem Mehrheitsbeschluss nun doch den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Damit ist es sicher, dass in absehbarer Zeit kein Strom mehr in Atommeilern produziert wird. Die letzten Meiler sollen, so der jetzige Plan, voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschaltet werden.
Anders als die Energiekonzerne verlauten lassen, ist das Ende der Atomkraft jedoch kein Fluch, sondern er kann auch als Segen verstanden werden. Noch nie war die Chance größer, auf erneuerbare Energien umzusteigen und so auch einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz zu leisten. Erneuerbare Energien profitieren
Profiteure der Regierungs-Entscheidung sind in erster Linie die erneuerbaren Energien. Schon in den vergangenen Jahren wurden hier hohe Investitionen getätigt, vor allem der Bereich der Sonnenenergie wird dabei besonders gefördert. Um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzubringen und um den Strombedarf dann im Jahr 2022 decken zu können, wird die Bundesregierung wohl auch weiter hohe Summen in weitere Investitionsobjekte fließen lassen. Dies wiederum freut Solarenergieunternehmen ebenso wie Solarfonds, denn auch sie können nun vom Atomausstieg profitieren. Solarfonds als alternatives Investment
Solarfonds sind geschlossene Fonds, die direkt in einen Solarpark oder verschiedene Solaranlagen investiert sind. Derartige Fonds sind bereits seit Jahren erfolgreich am Markt, denn sie können die hohen Subventionen für erneuerbare Energien nutzen und durch die gesetzlich geregelte Einspeisungsvergütung stetige Erträge generieren. Vom Atomausstieg profitieren Solarfonds jetzt natürlich überdurchschnittlich. So werden die Förderbeträge für die Photovoltaik und die Sonnenenergie in den kommenden Jahren wohl weiter finanziert werden, zum anderen steigt der Bedarf an Strom aus Sonnenenergie. Können die Solarfonds nun deutlich höhere Strommengen absetzen, steigt auch die Rendite der Anleger, die durch die geschlossene Beteiligung direkt an den Gewinnen des Unternehmens partizipieren. Anleger können am Atomausstieg verdienen
Anleger, die sich schon immer mit dem Gedanken getragen haben, in erneuerbare Energien zu investieren, sollten jetzt die Anlage in Solarfonds prüfen. Anlagen sind oft ab einem Betrag von 10.000 Euro möglich. Zu beachten sind lediglich die Anlagezeiträume, die bis zu 15 Jahren betragen können. Zudem stehen sowohl Solarfonds aus Deutschland wie auch aus Spanien oder Italien zur Verfügung, die ebenfalls attraktive Renditen erzielen können.