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Hamburg - Samstag, 09.04.2011

Neuer Fonds für asiatische Anleihen

Die Gesellschaft UBS Global Asset Management hat vor kurzem ihre Angebotspalette wieder etwas erweitert, und zwar um einen Rentenfonds, der in der Region Asien investiert ist. Angelegt wird das Kapital vorwiegend asiatische Staatsanleihen, die in der jeweiligen Landeswährung ausgegeben werden.

Der neue Asien-Rentenfonds von UBS trägt den Namen Asian Local Currency Bond Fund, und Anteile können unter Angabe der ISIN LU0573606232 erworben werden. Das Hauptziel des Fonds besteht darin, dass durch die Anlage in asiatische Rentenpapiere, die in fremder Währung emittiert werden, von einem eventuellen Aufwertungspotenzial profitiert werden kann, welches viele Experten bei den entsprechenden Währungen durchaus für nicht unwahrscheinlich halten. Grundsätzlich spricht ebenfalls für den möglichen Erfolg des Fonds, dass sich asiatische Anlagen in der letzten Zeit zu einer sehr schnell wachsenden Anlageformen entwickelt haben. Auch aktuell gibt es noch keine Anzeichen dafür, dass sich das Interesse der Anleger in der Zukunft verringern würde, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Zudem vollzieht sich ein langsamer Wandel, der immer mehr Anleger weg von den Anleihen der westlichen Industriestaaten führt, und dafür hin zu den Anleihen der so genannten Schwellenländer, die gerade in Asien stark vertreten sind. Der größte Vorteil ist jedoch das Währungspotenzial, welches den asiatischen Währungen gegenüber dem Dollar oder dem Euro mittelfristig nachgesagt wird. Der Fonds investiert das Kapital in die gesamte Region Asien, allerdings mit Ausnahme von Japan. Ein deutliches Übergewicht haben die Staatsanleihen, während ein vergleichsweise geringes Volumen in Unternehmensanleihen investiert wird. Im Durchschnitt werden die im Fonds befindlichen Anleihen mit einem Rating von BBB+ bewertet.