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Hamburg - Samstag, 29.01.2011

Kurseinbruch an der Börse in Ungarn

Generell werden viele Aktienmärkte in Osteuropa zwar nach wie vor positiv bewertet. Jedoch erlebte der Aktienmarkt in Ungarn in den letzten Wochen einen regelrechten Kurseinbruch.

Den Hauptgrund für den Kurseinbruch an den Aktienmärkten in Ungarn sehen die meisten Analysten in der so genannten Krisensteuer, die bis 2014 verlängert worden ist. Diese Steuer ist in Ungarn ohnehin sehr umstritten und führt nun dazu, dass die Anleger diese Verlängerung als negatives Zeichen sehen, dass einen möglichen Aufschwung der Wirtschaft betrifft. Zudem müssen sowohl in- als auch ausländische Großkonzerne diese Krisensteuer zahlen, was natürlich ein zusätzlicher Kostenfaktor für die Unternehmen ist. Der Leitindex BUX verlor hauptsächlich aus den genannten Gründen teilweise mehr als sechs Prozent. Hinzu kommt aus charttechnischer Sicht noch ein negativer Aspekt hinzu, nämlich dass der Aufwärtstrend durch diesen Kursrückgang „verletzt“ worden ist.