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Hamburg - Samstag, 18.12.2010

Versicherungs-Check: Die Kaskoversicherungen

Neben der Kfz-Haftpflichtversicherung, die ohnehin jeder Kfz-Halter als eine Pflichtversicherung nutzen muss, gibt es im Bereich der Autoversicherungen auch noch die Kaskoversicherungen. Diese gibt es in zwei Varianten, nämlich als Teil- und als Vollkaskoversicherung.

Für vielen Autofahrer stellt sich natürlich auch die Frage, ob man eine Vollkaskoversicherung abschließen sollte, oder ob auch eine Teilkasko ausreichen würde. Man kann diesbezüglich zwar einige Tipps geben, aber grundsätzlich muss natürlich jeder Verbraucher für sich selbst entscheiden, ob der „Grundschutz“ durch die Teilkasko ausreicht, oder ob man lieber einen erweiterten Schutz nutzen möchte, der durch die Vollkaskoversicherung gewährleistet wird. Generell wird meistens empfohlen, die Entscheidung für oder gegen die Vollkasko auch vom Wert des Fahrzeuges abhängig zu machen. Bei Fahrzeugen mit einem relativ hohen Wert (was das auch genau heißen mag), ist natürlich die mögliche Schadenshöhe auch recht groß, sodass hier meistens der Abschluss einer Vollkaskoversicherung sinnvoll ist. Denn im Rahmen des Vollkasko-Schutzes sind zum Beispiel auch Schäden versichert, die der Versicherte am Fahrzeug selbst schuldhaft verursacht hat oder auch Schäden, die von Dritten mutwillig herbei geführt wurden (Vandalismus). Auch bei nicht strafmündigen Kindern verursachten Schäden zahlt die Vollkasko, während die genannten Schäden in der Teilkasko nicht mitversichert sind. Der Nachteil der Vollkaskoversicherung ist natürlich auf der anderen Seite der vergleichsweise hohe Beitrag. Sollte das Fahrzeug daher schon einige Jahre alt sein und der Restwert vergleichsweise niedrig sein, kann es finanziell durchaus sinnvoll sein, die Vollkaskoversicherung zu kündigen und sich auf den Teilkasko-Schutz zu beschränken.