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Hamburg - Dienstag, 30.11.2010

Versicherungs-Check: Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung. Daher kann sich der Verbraucher als Kfz-Halter nur aussuchen, bei welchem Versicherer er diese Versicherung abschließen möchte, aber der Abschluss als solcher ist zwingend vorgeschrieben.

Die Frage danach, ob eine Kfz-Haftpflichtversicherung sinnvoll ist oder nicht, muss man sich im Grunde nicht stellen, da man diese Versicherung als Halter eines motorisierten Fahrzeuges ohnehin abschließen muss. Es besteht also kein Wahlrecht wie bei den meisten anderen Versicherungen im privaten Bereich. Fernab dieser Tatsache ist die Kfz-Haftpflichtversicherung aber auch eine sehr sinnvolle Versicherung, denn sie schützt den Versicherten vor einem möglichen erheblichen finanziellen Schaden, der aufgrund einer Schadenersatzpflicht bei einem verursachten Unfall entstehen könnte. Die Versicherungsprämien sind im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung zwischen den Anbietern recht unterschiedlich hoch, weshalb ein Vergleich lohnt. Es gibt verschiedene Kriterien, nach denen sich die Versicherungsprämie zur Kfz-Haftpflichtversicherung richtet. Kriterien wie die Typklasse und die Regionalklasse gibt es bei allen Versicherern, was auch für den Schadenfreiheitsrabatt gilt. Zudem ist der Beitrag mitunter noch von anderen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel die Fahrleitung pro Jahr (in Kilometer), die Anzahl der üblichen Fahrer oder der Ort, an welchem das versicherte Fahrzeug nachts abgestellt wird. Häufig stellt sich bei einem Vergleich heraus, dass die Direktversicherer besonders günstige Angebote machen können. Wichtig ist es bei der Kfz-Haftpflichtversicherung zudem, dass man auf eine ausreichend hohe Deckungssumme achtet. Minimum sind hier drei Millionen Euro, jedoch wird eine Deckungssumme von fünf oder zehn Millionen Euro von Experten empfohlen.