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Hamburg - Mittwoch, 03.11.2010 Versicherungs-Check: Die Hausratversicherung
Die Hausratversicherung zählt zu den wenigen Privatversicherungen, die jeder Bürger besitzen sollte. Ein Schaden am Hausrat kann aufgrund verschiedener Ursachen entstehen und mitunter sehr hoch sein.
Wenn man alle Versicherungen in die Kategorien „notwendig“, „nach Bedarf empfehlenswert“ oder „unnötig“ einordnen möchte, dann muss man die Hausratversicherung auf jeden Fall als eine notwendige Versicherung bezeichnen. Da Schäden am Hausrat bzw. natürlich vor allem die Zerstörung der Wohnungseinrichtung zu einem hohen finanziellen Schaden führen können, den man meistens aus eigener Kraft nicht wieder regulieren könnte, wird die Hausratversicherung auch als eine Existenz sichernde Versicherung bezeichnet. Zudem sollte man wissen, dass der eigne Hausrat oftmals einen deutlich höheren Wert hat, als man selbst annehmen würde. Oftmals denkt man „Ach, das bisschen Kleidung, den Fernseher und die Teppiche kann ich mir wenn es sein muss auch neu kaufen“. Jedoch fällt zum einen noch viel mehr unter den Hausrat, nämlich alles in der Wohnung befindliche, wie zum Beispiel Möbel, Elektrogeräte, Tapeten, Accessoires etc., und zum anderen „läppern“ sich diese vielen kleineren Werte zu einer recht hohen Summe. Man kann in etwa davon ausgehen, dass sich auf einem Quadratmeter Wohnfläche etwa 650 Euro an Wert befinden, was den Hausrat betrifft. Versichert ist man im Zuge der Hausratversicherung gegen verschiedene Schadensursachen, wie zum Beispiel Blitzschlag, Feuer, Wasserrohrbruch, Diebstahl oder Einbruch mit Vandalismus. Der Beitrag richtet sich in erster Linie nach der Versicherungssumme (auf Basis der Wohnfläche), aber auch nach der Bauart des Hauses und um welche Art von Haus es sich handelt (Einfamilienhaus, Mehrparteien etc.). Kalkulieren kann man für eine durchschnittliche 70 Quadratmeter Wohnung mit einem Jahresbetrag von etwa 150 bis 200 Euro.