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Hamburg - Mittwoch, 27.10.2010 Versicherungs-Check: Die Privathaftpflichtversicherung
Die eindeutig wichtigste Versicherung, die man heute auf privater und freiwilliger Basis abschließen kann, ist die Privathaftpflichtversicherung.
Die Privathaftpflichtversicherung ist in Deutschland relativ weit verbreitet, denn im Schnitt nutzen bereits zwei Drittel aller Bürger diese wichtige Versicherung. Ein Argument gegen den Abschluss der Versicherung gibt es nicht, selbst Verbraucherschützer, die vielen Versicherungen eher kritisch gegenüber stehen, empfehlen den Abschluss der Haftpflicht ohne Einschränkungen. Welche Risiken aber sichert man eigentlich genau mit dieser Versicherung ab? Durch die Privathaftpflichtversicherung kann man so genannte existentielle Risiken absichern. Das bedeutet, dass die möglichen Schäden eine so hohe Summe haben können, dass man sie ohne Versicherung nicht begleichen könnte und man daher praktisch den Rest des Lebens Schulden hätte. Die Existenz wäre demnach in finanzieller Hinsicht vernichtet. Vereinfacht gesagt reguliert die private Haftpflicht die Schäden, die der Versicherte aus eigener Schuld verursacht. Meistens sind das Schäden, die aufgrund einer Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit entstehen. Dabei kann es sich sowohl um kleinere Schäden handeln, wenn man zum Beispiel aus Versehen die Brille eines Kollegen zerstört, es kann sich aber auch um sehr große Schadenssummen handeln. Verursacht man zum Beispiel als Fußgänger oder Radfahrer einen schweren Verkehrsunfall mit Verletzten oder sogar Toten, kann die Schadenssumme bis in den Millionen-Bereich gehen. Unterschieden werden in der Haftpflicht Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Geachtet werden sollte auf eine ausreichende Deckungssumme, mindestens drei Millionen Euro, besser noch zehn Millionen Euro oder unbegrenzte Deckung. Der Beitrag bewegt sich meistens um 100 Euro pro Jahr herum.