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Hamburg - Mittwoch, 06.10.2010 Investieren in Skandinavien Teil 2
Wenn es um ein Investment in Skandinavien geht, dann stellt sich den interessierten Anleger natürlich die Frage, ob man in die gesamte Region investieren sollte, oder ob man sich eines der drei Länder heraus picken sollte.
Falls man vor der Entscheidung steht, ob man in Schweden, Dänemark oder Norwegen investieren soll, so sehen die meisten Experten hier derzeit und auch in Zukunft Norwegen vorne. Die politischen und sozialen Bedingungen sind zwar in allen drei skandinavischen Ländern nahezu identisch, aber Norwegen wird vor allem wegen seinen reichhaltigen Vorkommen an Bodenschätzen favorisiert. In erster Linie ist hier natürlich das Erdöl zu nennen. Auf der anderen Seite ist es aber sicherlich auch kein Fehler, wenn man sich als Anleger nicht auf eins der drei skandinavischen Länder festlegt, sondern in die Region als „Ganzes“ investiert. Investieren kann man auf verschiedene Arten in die skandinavischen Länder. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen, Aktien oder auch Investmentfonds, die ihren Schwerpunkt in dieser Region haben. Im Fondsbereich besteht jedoch (noch) das Problem, dass kaum eine der großen Investmentgesellschaften in Deutschland einen Fonds mit eindeutigem Schwerpunkt Skandinavien anbietet. Hier muss man auf ausländische Fondsgesellschaften zurück greifen, wie beispielsweise auf die Nordea Fonds. Auch über größere Währungsrisiken muss man sich kaum Sorgen machen. Im Gegenteil, denn es wird eher erwartet, dass die Kronen sich im Verhältnis zum Euro mehr als stabil zeigen werden.