Wählen Sie Ihren Vergleich:

Nachrichten

Hamburg - Freitag, 17.09.2010

Photovoltaik als Geldanlage nutzen

Die Solarförderung ist in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen. Lag die Einspeisevergütung vor wenigen Jahren noch bei rund 50 Cent/KWh, so bekommt man seit Juli diesen Jahres nicht einmal mehr 35 Cent pro Kilowattstunden. Dennoch kann sich der Kauf einer Photovoltaik Anlage lohnen.

Auf der Suche nach rentablen Geldanlagen greifen viele Anleger heute nicht mehr nur auf die alt bewährten Produkte wie Anleihen, Festgelder oder Aktien zurück, sondern das Interesse an alternativen Anlageformen ist sehr groß. Auch der Erwerb einer Photovoltaik Anlage kann derzeit noch als Geldanlage angesehen werden. Zwar sind die Einspeisevergütungen seit 2005 drastisch gesunken, aber nach wie vor liegt der Preis pro produzierter Kilowattstunde rund 15 Cent über dem Satz, den man ansonsten für Strom zahlen muss. Zudem wird der Erwerb einer Photovoltaik Anlage durch verschiedene günstige Darlehen auch von staatlicher Seite gefördert und die Kosten der Anlage sind steuerlich absetzbar. Im Durchschnitt kostet eine Solaranlage heute bei einer Größe bzw. bei einer Leistung von fünf Kilowatt-Peak rund 18.000 Euro. Wenn man nun noch Neben-, Zins- und Betriebskosten hinzu rechnen, dann kommt man in 20 Jahren (Dauer der Garantiezeit für die Einspeisevergütung) auf etwa 23.000 Euro an Gesamtkosten. Von der Menge an produziertem Strom ist jährlich bei der 5 KWp-Anlage mit einem Volumen von etwa 4.000 Kilowattstunden auszugehen, die einen Ertrag von derzeit etwa 1.400 Euro einbringen würden. Somit hätten sich die Kosten für die Photovoltaik-Anlage einschließlich aller Nebenkosten in rund 17 Jahren amortisiert, sodass man ab dieser Zeit dann praktisch einen Reingewinn von immerhin jährlich rund 1.300 Euro haben wird. Da gerechnet auf einen Kapitaleinsatz von etwa 20.000 Euro ist natürlich eine ansehnliche Rendite, bei extrem hoher Sicherheit.