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Hamburg - Freitag, 10.09.2010

Weiterhin in offene Immobilienfonds investieren?

Die Immobilienkrise hat mittlerweile nicht nur die geschlossenen Immobilienfonds erreicht, sondern wirkt sich auch auf die offenen Immobilienfonds aus. So verweigern einige dieser Fonds schon über Monate die Rücknahme der Fondsanteile.

Sollte man derzeit in offene Immobilienfonds investieren, auch wenn eine zunehmende Anzahl von offenen Immobilienfonds die Rücknahme der Anteile ausgesetzt hat? Viele Experten sind der Meinung, dass bei einer richtigen Selektion der Immobilienfonds diese weiterhin als sicher und attraktiv anzusehen sind. Während die Anleger beispielsweise bereits seit dem Oktober 2008 im einigen offenen Immobilienfonds „gefangen“ sind, gibt es durchaus auch noch solide offene Immobilienfonds, die keine Probleme mit ihrer Liquidität und damit verbunden auch keine Probleme mit der Rücknahme der Anteile haben. So sind zum Beispiel die folgenden offenen Immobilienfonds weiterhin durchaus empfehlenswert. Vor allem die Fonds, die über ein weiträumiges Netz an Bankfilialen verfügen bzw. über dieses vertrieben werden, haben kaum mit Problemen zu kämpfen. Zu diesen Fonds zählen zum Beispiel die Immobilienfonds der Deka, hinter denen die Sparkassenorganisation steht. Ähnliches gilt für die Union Investment Immobilienfonds, hinter denen die Volks- und Raiffeisenbanken stehen. Weiterhin empfehlenswert und ohne Rücknahmeprobleme sind auch die Grundbesitz-Fonds der Deutschen Bank und der Hausinvest Europa der Commerzbank. Bei der Auswahl sollte man zudem darauf achten, dass die Mietverträge der im Fonds befindlichen Immobilien möglichst langfristig sind und ein hoher Anteil in Form der Mietquote besteht. Zudem sind derzeit von der Region her Immobilienfonds mit Schwerpunkt Deutschland und Europa zu favorisieren.