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Hamburg - Donnerstag, 26.08.2010

Rohstoff-Investments für Privatanleger

Die Rohstoffe sind für viele Anleger mittlerweile zu einem sehr interessanten Investmentbereich geworden, was sicherlich auf die zuletzt auf breiter Front steigenden Preise zurück zu führen ist. Aber in einzelne Werte investieren kostet viel Zeit und auch Nerven.

Nur wenige Privatanleger haben die Zeit, sich sehr intensiv mit den Rohstoffen im Einzelnen zu beschäftigen, sodass ein Investment in nur einen ausgewählten Rohstoff nicht unbedingt sinnvoll ist. Es gibt jedoch Alternativen, wie auch Privatanleger von steigenden Rohstoffpreisen profitieren können, ohne sich dabei grundlegend mit dem jeweiligen Rohstoff auskennen zu müssen. Die erste Möglichkeit stellen die so genannten Rohstoff-Aktien dar. Rohstoff-Aktien sind Aktienwerte, die von Unternehmen ausgegeben werden, die sich mit der Förderung oder auch mit der Verarbeitung von Rohstoffen beschäftigen. In erster Linie stehen hier sicherlich die großen Mineralölkonzerne im Vordergrund, aber auch einige Goldminen-Betreiber stellen ein mögliches Investment dar. Einer weitere Alternative neben dem Investment in Rohstoff-Aktien, denn auch hier muss man sich natürlich etwas mit den einzelnen Unternehmen auseinandersetzen, ist der Kauf von Rohstoff-Fonds. Der Vorteil der Rohstoff-Fonds liegt vor allen Dingen in der breiteren Risikostreuung und zudem muss sich der Anleger hier im Grunde um nichts selber kümmern, sondern kann die gesamte Verwaltung und auch das Research dem Fondsmanager überlassen. Ferner muss man sich auch nicht auf einen bestimmten Rohstoff konzentrieren, sondern kann sich indirekt an einem Mix beteiligen. Auch ein Investment in die BRIC-Staaten, zum Beispiel mit einem Zertifikate, stellt indirekt ein Investment in Rohstoffe dar, weil diese Staaten sich in erster Linie auch durch ein großes Rohstoffvorkommen auszeichnen können.