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Bankaktien zeigen wieder verstärkt Schwäche
Dienstag, 29. Juni 2010 um 14:01 Uhr
In den vergangenen Tagen wurden die meisten europäischen Börsen wieder von der Angst am Finanzmarkt beherrscht, sodass vor allem die sinkenden Kurse von Bankaktien den Börsen zu schaffen machten.
In erster Linie sind derzeit die Aktien der Banken aus Griechenland, Frankreich und Spanien von größeren Kursverlusten betroffen. So verloren zum Beispiel die Aktien der griechischen Bank of Piraeus seit Mitte Juni rund zehn Prozent an Wert. Aber auch die deutschen Banken sind von der schlechten Stimmung und den Ängsten vor weiteren Krisen sichtbar betroffen. So verloren die Commerzbank Aktien in den letzten zwei Wochen mehr als fünf Prozent ihres Wertes. Auch die Herabstufung der Bonität der BNP Paribas zog den gesamten Bankensektor nach unten. Die Rating-Agentur Fitch hatte das Rating der BNP von bisher „AA“ auf nun „AA-“ herabgestuft. Diese Herabstufung führte sicherlich auch dazu, dass der Kurs der BNP Aktien zwischen dem 18. Juni und dem 25. Juni um über elf Prozent an Wert einbüßten. Eine direkte Auswirkung hatte diese Abstufung der Rating Agentur dann auch auf die anderen französischen Großbanken wie die Credit Agricole oder die Societe Generale, deren Aktien ebenfalls deutlich an Boden verloren.
Vom Abwärtstrend ebenfalls nicht verschont wurden die spanischen Bankaktien. Hier sorgte vor allen Dingen eine Bemerkung der Rating Agentur Standard & Poors für Unruhe. Und zwar hatte S&P angemerkt, dass die Ausfälle bis 2011 im Finanzsektor wahrscheinlich höher als bislang vermutet sein werden. Daraufhin sank zum Beispiel der Aktienkurs der spanischen Großbank BBVA von rund 9,50 Euro am 21. Juni auf einen Kurs von ca. 8,70 Euro einige Tage später. Auch Bankaktien in vielen anderen europäischen Ländern machten in negativer Weise durch Kursverluste zwischen vier und zehn Prozent auf sich aufmerksam. Derzeit wird mit Spannung auf den G8-Gipfel geschaut und was sich dort bezüglich Finanztransaktionssteuer etc. ergibt.
(c) Redaktion Geldanlagen.de










