Geldanlagen Nachrichten
Die stabilsten Staaten in Europa
Montag, 21. Juni 2010 um 19:04 Uhr
Die Stabilität der Staaten lässt sich derzeit recht gut an den Renditen festmachen, welche die Staaten für ihre Staatsanleihen zahlen (müssen). Für den Anleger bedeuten daher derzeit relativ geringe Renditen gleichzeitig auch eine noch gute Bonität des Emittenten und somit eine recht hohe Sicherheit bei der Geldanlage.
Während Staaten wie Griechenland oder auch Ungarn derzeit Zinsen von mehr als sechs Prozent für die emittierten Staatsanleihen zahlen müssen, gibt es natürlich auch andere europäische Staaten, deren Renditen noch in einem „normalen“ Bereich liegen, wenn man einmal den historisch niedrigen Leitzinssatz als Grundlage nimmt. Geht man nach der Rendite, so ist derzeit die Schweiz der mit Abstand stabilste Staat in Europa, was nicht wirklich verwunderlich ist, da die Schweiz keinen Euro als Währung hat. Für eine Staatsanleihe der Eidgenossen bekommt man derzeit lediglich eine Rendite von 1,43 Prozent im Jahr. Schon etwas mehr Ertrag kann man mit einer schwedischen Anleihe erzielen, nämlich knapp 2,50 Prozent auf das Jahr gerechnet. Vor allem die sehr solide und konservative Finanzpolitik ist die Basis für die hohe Stabilität.
Als das dritt-stabilste Land in Europa gilt Deutschland, wenn man sich nach den Renditen der Staatsanleihen richtet. Für die Bundesanleihe kann der Anleger aktuell mit einer Rendite von etwas über 2,50 Prozent kalkulieren. In einem ähnlichen Bereich bewegt sich auch die Rendite von dänischen Staatsanleihen. Der Ertrag bewegt sich knapp über 2,60 Prozent pro Jahr. Als drittes nordischen Land kann auch Finnland seine Rendite unter drei Prozent „halten“, was für den Staat natürlich positiv ist, für den etwas renditeorientierten Anleger eher negativ ist. 2,89 Prozent lautet zur zeit die Rendite, wenn man sich für die norwegische Staatsanleihe als sichere Geldanlage entscheidet. Auch die Niederlande bewegt sich mit 2,92 Prozent noch unterhalb der Rendite von drei Prozent und kann somit als recht sicheres Investment angesehen werden.
(c) Redaktion Geldanlagen.de










