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Hamburg - Donnerstag, 10.06.2010

Fonds sind wieder ein Renner

Seit Beginn des Jahres konnten die Investmentfonds einen relativ hohen Mittelzufluss verzeichnen. Grund ist sicherlich auch die Tatsache, dass immer mehr Anleger die verschiedenen Investmentfonds dazu nutzen, sich im Rahmen eines Fondssparvertrages eine private Altersvorsorge aufzubauen.

Im ersten Quartal diesen Jahres konnten die offenen Fonds in Deutschland nach einer Statistik des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) über 31 Milliarden Euro an neuen Kapitalzuflüssen verbuchen. Dieses Ergebnis ist somit das beste Quartalsergebnis der letzten drei Jahre und somit seit Beginn der Finanzkrise. Zwei Drittel dieser neuen Mittel waren im Bereich der institutionellen Geschäfte und in der Sparte der Spezialfonds angesiedelt. Die Publikumsfonds konnten insgesamt über 10 Milliarden Euro von den „normalen“ Anlegern einsammeln. Insgesamt stiegt das Gesamtvermögen, welches von den Fonds verwaltet wird, in den letzten 12 Monaten um insgesamt 17 Prozent an, was den zunehmenden Trend hin zu den Fonds verstärkt. Nach wie vor sind gerade bei den privaten Anlegern die Aktienfonds sehr beliebt. Insgesamt beträgt das verwaltete Vermögen somit rund 1,7 Billionen Euro. Davon machen die Spezialfonds rund 750 Milliarden Euro aus, die Publikumsfonds rund 680 Milliarden Euro und ca. 320 Milliarden Euro wird außerhalb der Investmentfonds an Vermögen verwaltet. Absolut betrachtet flossen nicht den Aktienfonds die meisten Mittel zu, sondern den offenen Immobilienfonds mit rund 3,2 Milliarden Euro. Demgegenüber mussten die Geldmarktfonds Mittelabflüsse von über drei Milliarden Euro verbuchen, was vor allem natürlich auf die sehr geringen Zinssätze im kurzfristigen Anlagebereich zurück zu führen ist. Als Geldanlage sind die Fonds aber weiterhin sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Anleger sehr interessant und können auf vielfältige Art und Weise genutzt werden.