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Hamburg - Freitag, 23.04.2010 Investition in Reis
Das Investment in Rohstoffe erfreut sich immer größerem Zuspruch, und auch manche Kleinanleger haben inzwischen bereits verschiedene Rohstoffe als mögliche Geldanlage genutzt.
Während sehr viele Rohstoffe im letzten Jahr hohe Gewinne verbuchen konnten, zählen einige Rohstoffe bislang zu den Verlierern. Dazu zählt unter anderem auch Reis. Im vergangenen Jahr konnten die Anleger mit dem Reis als Geldanlage, beispielsweise über den Weg der CFDs fast nur Verluste verbuchen. Und auch in diesem Jahr ist der Preis für Reis bereits wieder um zehn Prozent gesunken. Aber gerade diese negativen Faktoren lassen einige Analysten zu der Vermutung kommen, dass in Kürze zumindest eine Gegenbewegung folgt, wenn nicht sogar eine Trendwende. Und bereits in der letzten Woche haben sich diese Vermutungen zunächst einmal bestätigt, denn der Preis für eine Tonne Reis konnte seit langer Zeit wieder einmal verhältnismäßig kräftig zulegen. Grund für diesen Preisanstieg war eine Veröffentlichung der Landwirtschaftsorganisation der UNO, welche davon ausgeht, dass das Angebot an Reis in diesem Jahr sinken wird und eventuell nicht ausreichend könnte, um die Nachfrage zu decken. Dieses hätte natürlich Preissteigerungen zur Folge. Verursacht könnte dieser Angebotsmangel dadurch werden, dass das Wetter in den beiden größten Ländern im Hinblick auf die Produktion von Reis, Thailand und Vietnam, trockener als gewöhnlich gewesen ist. Wer ebenfalls an diese Theorie glaubt und auf steigende Reise-Preise spekulieren möchte, der kann dieses zum Beispiel mit einem Hebelzertifikat tun. Eine Variante ist unter der Wertpapierkennnummer BN2MKU zu erhalten und weist einen Hebel von 4,11 auf, wobei das Zertifikat derzeit deutlich „im Geld“ ist.