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Hamburg - Montag, 15.03.2010 Infrastruktur-Investments aussichtsreich?
Nahezu jährlich gibt es im Finanzbereich, in erster Linie im Bereich der Geldanlage, eine neue Richtung, die als das Investment der Zukunft schlechthin betrachtet wird. Zu Beginn des Jahres 2010 sind das zum Beispiel die so genannten Infrastruktur-Investments. Worum handelt es sich dabei genau?
Grundsätzlich ist sicherlich jedem Bürger klar, dass die Infrastruktur die Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine Wirtschaft gut funktionieren und wachsen kann. Deutschland zählt hier sicherlich zu den Ländern, die weltweit die beste Infrastruktur verzeichnen können. Andere Ländern hingegen haben in dieser Richtung einen enormen Nachholbedarf, weil dort beispielsweise kein öffentliches Verkehrsnetz besteht oder weil die Verbindung zwischen Produktion und den verkaufenden Unternehmen vom Weg her sehr schwierig ist. Genau um dieses Problem kümmern sich bestimmte Unternehmen, die sich mit dem Aufbau der Infrastruktur in verschiedenen Regionen beschäftigen. Dazu gehört beispielsweise der Aufbau von Energienetzen (Strom, Gas etc.), der Bau von Bahnverbindungen, Aufbau des Güterverkehrs, Aufbau eines Straßennetzes etc..Auch der Anleger kann entweder auf direkte oder indirekte Weise von diesen Projekten profitieren. Bei den Infrastruktur-Investments muss man zwischen dem direkten und dem indirekten Investment unterscheiden. Mit einem direkten Investment ist in erster Linie die Beteiligung an einem einzelnen Projekt in Form einer Beteiligung an einem geschlossenen Fondsgemeint. Diese Art des Investments ist zwar relativ spekulativ, verspricht aber im Gegenzug auch Renditen zwischen acht und zehn Prozent pro Jahr. Eine Alternative stellt das indirekte Investments über Zertifikate und offenen Fonds dar. Aber auch hier kann man keine hohe Sicherheit erwarten, sondern auch das Infrastruktur-Investment in Aktien, Zertifikate und Fonds unterliegt den üblichen Schwankungen am Finanzmarkt.