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Hamburg - Samstag, 13.02.2010 Die richtige Altersvorsorge ist wichtig
Viele Bundesbürger haben inzwischen die Notwendigkeit erkannt, auch im privaten Bereich Vorsorge fürs Alter treffen zu müssen, woran sicherlich auch die staatliche Förderung in Form der Riester Rente ihren Beitrag leistet. Dennoch sparen viele Deutsche entweder zu wenig oder schlichtweg für ihre jeweilige Situation nicht passend. Welche Fehler sollten vermieden werden?
Zunächst einmal ist es wichtig als Grundlage für das private Sparen den Bedarf zu ermitteln, also die so genannte Versorgungslücke. Diese ergibt sich aus der Differenz zwischen dem derzeitigen Gehalt und der später erwarteten gesetzlichen Renten plus eventueller Betriebsrenten. Die Höhe der voraussichtlichen gesetzlichen Rente erfährt man aus dem Rentenbescheid, der automatisch jährlich versendet wird. Den Fehlbetrag muss man dann durch die verschiedenen zur Auswahl stehenden Altersvorsorge-Produkte versuchen ab dem Renteneintritt monatlich auszugleichen. Generell ist es wichtig, beim zu wählenden Produkt auf eine Risikoabsicherung zu achten. Man sollte auf keinen Fall in spekulativer Werte investieren, wenn diese zur Altersvorsorge dienen sollen. Geeignet für den Aufbau einer Altersvorsorge sind der Banksparplan, ein Bausparvertrag, Renten- und Kapitallebensversicherungen oder Fondssparverträge. Egal für welches Produkt man sich entscheidet: generell ist es sehr wichtig, so früh wie möglich mit dem privaten Sparen zu beginnen, denn je älter man wird, desto mehr muss man monatlich sparen, um später die gewünschte Zusatzrente erhalten zu können. Bei einer Spardauer von 40 Jahren erhält man beispielsweise ausgehend von einer Verzinsung von fünf Prozent pro Jahr, was ein durchschnittlicher Wert ist, bei Ablauf des Vertrages eine Summe von knapp 75.000 Euro ausgezahlt. Lässt man diese nun „verrenten“, dann könnte man dem Kapital beispielsweise (ohne Berücksichtigung der weiteren Zinsen) über einen Zeitraum von 10 Jahren hinweg monatlich immerhin 625 Euro entnehmen. Allerdings sollte man ab dem Rentenalter nicht nur mit einer Lebensdauer von noch 10 Jahren kalkulieren, sondern eher mit 20 Jahren, sodass dann monatlich nur noch rund 300 Euro zu entnehmen sind.