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Hamburg - Dienstag, 15.12.2009 Kostentransparenz bei der Anlageberatung
Besonders etwas vermögendere Kunden und Anleger nehmen sehr gerne eine professionelle Anlage- und Vermögensberatung in Anspruch. Von der Bank, über Anlageberatungsgesellschaften und Finanzoptimierern bis hin zu unabhängigen Anlageberatern ist das Spektrum an Anbietern sehr groß, sodass der Anleger oft die „Qual der Wahl“ hat.
Gerade bei der Auswahl des passenden Anbieters sollte man jedoch sehr sorgfältig vorgehen, denn die Kosten und Gebühren, die aufgrund der Vermögensberatung und eventuellen späteren Verwaltung des Vermögens auf den Anleger zu kommen, sind mitunter sehr undurchsichtig und zudem fallen nicht selten recht hohe Provisionen an. Der größte Kritikpunkt der meisten Anleger bezüglich einer Anlageberatung ist, dass man nicht objektiv genug beraten wäre. Aus Sicht des Beraters ist das fast schon eine „logische“ Konsequenz, da dieser in erster Linie von den Provisionen lebt, die er für die verkauften Finanzprodukte erhält. Und wenn der Berater für den Verkauf eines Zertifikates einen Abschlussprovision von fünf Prozent bekommt, wird er in der Regel auch versuchen, diesen Fonds zu verkaufen, auch wenn vielleicht für viele Anleger eine Anleihe besser geeignet würde, wo der Berater aber nur eine Provision von einem Prozent erhält. Aktuell scheint sich das Provisionsmodell bei der Anlageberatung allerdings in die „richtige Richtung“ aus Sicht des Anlegers zu wandeln. Sehr stark im Kommen sind Provisionsmodelle, wo ein Festpreis vereinbart wird. Somit ist zunächst einmal eine sehr hohe Kostentransparenz für den Kunden vorhanden. Er zahlt nicht mehr einen bestimmten Gebührensatz für ein bestimmtes Geldanlage-Produkt, sondern in diesem Fall wird ein Pauschalbetrag für die Beratung an den Anlageberater gezahlt. Durch diese Methode wird auf jeden Fall Eines erreicht: der Berater kann nun ganz objektiv beraten und dem Kunden das für ihn (den Anleger) beste Produkt empfehlen, denn für den Anlageberater spielt es nun keine Rolle mehr, ob der Kunden ein Zertifikat oder einen Fonds wählt, da der Berater stets seinen festen Gebührensatz unabhängig vom Produkt bekommt.