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Hamburg - Dienstag, 17.11.2009

Die Immobilie als Geldanlage

In Zeiten wo die Finanzprodukte, die man als Geldanlage nutzen kann, immer komplizierter werden und zum Teil auch versteckte Risiken enthalten, tritt eine Art der Geldanlage wieder verstärkt in den Vordergrund, nämlich die eigene Immobilie.

Schon seit Monaten lässt sich hier ein deutlicher Trend erkennen, der ganz eindeutig in die Richtung geht, dass wieder mehr Bürger die Immobilie auch als Geldanlage und als private Altersvorsorge ansehen. Zum einen nimmt die Anzahl an abgeschlossenen Bausparverträgen deutlich zu, zum anderen werden auch grundsätzlich mehr Immobilien als noch vor einem Jahr erworben. Es gibt sicherlich zwei Hauptgründe für das wachsende Interesse an der eigenen Immobilie als Geldanlage. Zum einen wird der Eigenheimbesitz durch das Wohnriester gefördert, zum anderen gelten Immobilien als krisensicher, was besonders in schlechten wirtschaftlichen Zeiten und Krisen wie derzeit ein gewichtiges Argument für viele Anleger ist. Natürlich spielen auch die extrem niedrigen Hypothekenzinsen bei der Überlegung vieler Anleger, sich eine Immobilie zuzulegen, eine sehr große Rolle. Oftmals ist es derzeit in der Praxis sogar der Fall, dass die später zu zahlenden Darlehensraten für den Hypothekenkredit geringer sind, als die bisherigen Mietzahlungen. Man kann eine Immobilie grundsätzlich auf drei Arten als Geldanlage nutzen. Zum einen kann man die Immobilie selbst nutzen, dann steht in der Regel die private Altersvorsorge im Vordergrund. Man kann die Immobilie aber auch insoweit als Geldanlage nutzen, als dass man diese vermietet oder verpachten und durch die Einnahme einen Ertrag generiert. Last but not least kann man im etwas größeren „Stil“ auch Immobilien an- und verkaufen und dadurch Gewinne erzielen, was aber in der Regel für den „Normalanleger“ nicht in Frage kommt.