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Hamburg - Dienstag, 17.11.2009 Bausparen gewinnt bei der Altersvorsorge an Bedeutung
Das in der Vergangenheit oftmals als altmodisch bezeichnete Finanzprodukt Bausparvertrag erlebt in letzter Zeit regelrecht eine Renaissance. Dabei steht vor allen Dingen die Nutzung des Bausparens als private Altersvorsorge im Vordergrund.
Begünstigt durch die Tatsache, dass seit einiger Zeit die Einzahlungen in Bausparverträge auch im Rahmen der Riester Rente (Wohnriester) gefördert werden, geben derzeit rund 15 Prozent aller neuen Bausparer an, dass sie das Bausparen an sich sehr wahrscheinlich als einen Teil der privaten Altersvorsorge nutzen werden. Nach einer Marktstudien des Unternehmens KUBUS (Bausparen 2009) gaben Bausparer, die bereits seit längerer Zeit einen Bausparvertrag besitzen nur zu acht Prozent an, diesen später als Altersvorsorge nutzen zu wollen. Zwar ist der mit Abstand am häufigsten genannte Grund für den Abschluss eines Bausparvertrages nach wie vor der später geplante Erwerb einer Immobilie und die teilweise Finanzierung durch das Bauspardarlehen, aber dennoch scheinen die spätere Altersvorsorge und die staatliche Förderung ein sehr positives Zusatzargument darzustellen, weshalb man sich letztendlich für den Bausparvertrag und nicht für ein anderes Produkt entscheidet. Und tatsächlich hat das Bausparen einige Vorteile anzubieten. Man erhält in der Sparphase abhängig von bestimmten Einkommensgrenzen eine Wohnungsbauprämie, eine Arbeitnehmersparzulage und unabhängig von Einkommensgrenzen natürlich die Zulagen der Riester Rente. In der Darlehensphase kann man anschließend von sehr günstigen Darlehenszinsen profitieren, die zudem auf Dauer garantiert sind. Ist die Finanzierung der Immobilien später dann abgeschlossen, hat man bereits eine hervorragende private Altersvorsorge – das selbstgenutzte Eigenheim!