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Geldanlage Lexikon
Rentenversicherung
Die private Rentenversicherung zählt zu den beliebtesten Produkten, wenn es um regelmäßiges Sparen und den Aufbau einer privaten Altersvorsorge geht. Auch wenn das Produkt von Versicherungen vertrieben wird und auch Versicherung genannt wird, so handelt es sich bei der privaten Rentenversicherung vom „Charakter“ her doch eher um einen Sparplan. Vom Grundprinzip her funktioniert die private Rentenversicherung wie eine Kapitallebensversicherung, nur das der Tod des Versicherten nicht versichert werden kann. Zunächst muss sich der Versicherte bei Abschluss des Vertrages entscheiden, bis wann die Rentenversicherung von der Laufzeit her reichen soll. Auch die Höhe des Beitrages muss festgelegt werden. Bezüglich der Rendite kommt es darauf an, ob man sich für die klassische Variante der privaten Rentenversicherung oder für die fondsgebundene Rentenversicherung entscheidet. Die Rendite bei der klassischen Rentenversicherung ist mit ca. 4-5 Prozent im Durchschnitt betrachtet geringer als bei der Rentenversicherung, die in Fonds investiert. Hier kann man davon ausgehen, dass man im Durchschnitt einen Ertrag zwischen sieben und acht Prozent im Jahr erzielen kann. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit kann sich der Kunde dann entscheiden, ob das angesammelte Kapital in einer Summe oder als monatliche Rente ausgezahlt werden soll. Nur wenn die private Rentenversicherung als Riester Vertrag genutzt wird, gibt es kein solches Kapitalwahlrecht.