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Festgeld und Girokonto

Festgeld und Girokonto

Es gibt mehrere Arten der Geldanlage, die alle ihre Vor- und Nachteile haben und entsprechend der Risikobereitschaft einer Person für sie geeignet oder ungeeignet sind. Die Begriffe Festgeld und Girokonto werden in diesem Kontext immer erwähnt. Was sind jedoch die größten Unterschiede zwischen diesen Formen der Geldanlage und für wen sind sie geeignet? Ein Girokonto besitzt eigentlich jeder, denn ohne dieses kann man seine täglichen Finanzgeschäfte kaum abwickeln. Ob Überweisungen, Miet- und Lohnzahlungen oder Bargeldabhebungen: Dieses Konto erleichtert den Alltag. Das Wort Giro kommt aus dem Italienischen und bedeutet "Drehung" “ es wird also suggeriert, dass das Kapital hier ständig in Bewegung ist und man immer Zugriff darauf hat. Die Zinsen sind für ein Girokonto allgemein eher niedrig. Es eignet sich daher kaum als Anlageform. Im Unterschied dazu ist das Festgeld eine permanente Geldanlage und man hat während der Dauer der Anlagezeit keinen Zugriff auf sein Kapital. Der Vorteil ist jedoch, dass die Zinsen hierbei höher sind (bis zu 2,80%). Es wird vorher eine feste Laufzeit vereinbart, nach deren Dauer sich auch der Zinssatz richtet. Es gilt: je länger die Laufzeit, umso höher die Zinsen. Meist kann man Festgeld für einen Monat bis ein Jahr anlegen. Danach hat man wieder vollen Zugriff auf sein Kapital. Es ist jedoch zu beachten, dass sich einige Verträge automatisch verlängern, wenn man sie nicht rechtzeitig kündigt. Diese Form der Geldanlage ist außerdem sehr sicher, da durch eine gesetzlich festgelegte Einlagensicherung Festgeld von bis zu 20.000 Euro versichert ist. Ein Festgeldkonto ist also eine gute Möglichkeit, sein Geld ruhen zu lassen, damit es vermehrt werden kann.